Was folgt auf 10 Stunden Sitzen? Richtig, 10 Stunden Laufen! Wir haben das gute Wetter an unserem ersten Tag in der Emerald City ausgiebig für Sightseeing even more extreme genutzt:

Der erste Weg führte zum Seattle Center mit dem Wahrzeichen Seattles, der Space Needle. Der fast 185 Meter hohe Turm wurde für die Weltausstellung 1962 erbaut. Von oben hat man einen bombastischen Ausblick, besonders, wenn man sich ganz nach vorn oder auf den drehenden Glasboden traut.



Die organische und farbgewaltige Glaskunst von Dale Chihuly hat uns schon 2019 in den Londoner Kew Gardens fasziniert. Hier werden Werke des aus Tacoma stammenden Künstlers direkt unterhalb der Space Needle in einer Dauerausstellung wunderschön präsentiert. Für uns natürlich Pflichtprogramm.




Unsere inneren Kinder, Nerds, Geeks, Stans und Fans feierten danach im Museum of Pop Culture (MoPOP) eine Party. Requisiten aus allen uns bekannten Universen, K-Pop auf einer Kinoleinwand, ein Indie-Gameroom, ein Soundstudio zum Ausprobieren (Fazit: Mit Musik wird wohl niemand von uns sein Geld verdienen…) und natürlich ganz standesgemäß für Seattle eine Nirvana-Ausstellung in einem „interessanten“ Gebäude von Frank Gehry.



Die Monorail brachte uns dann nach Downtown Seattle. Die Hauptattraktionen sind der traditionelle Bauernmarkt Pike Place Market (Für Fans überteuerter Heißgetränke: Der erste Starbucks der Welt liegt gleich gegenüber.) und die Waterfront am Puget Sound. Nach Marktbesuch mit Snackpause ging es mit dem letzten Schiff des Tages raus zur Hafenrundfahrt.





Und nach Sonnenuntergang dann zurück auf Anfang: Zweiter Besuch Space Needle bei Nacht.


Budget Tipp: Weil wir die Urlaubskasse nicht schon am ersten Tag komplett leeren wollten, hatten wir vorher den City Pass gekauft. Den gibt es für viele amerikanische Städte, und man spart heftig bei den Eintrittgeldern (fast 50%).
P.S. Nein, Elon, ich denke nicht!



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